Mittwoch, 8. Dezember 2010

Noch einmal schlafen!

Da ist sie nun, die Zeit. Die Zeit um älter zu werden.
Ich freue mich! ??
Nein, kein Anzeichen von Freude. All die Jahre zuvor war es wilde, leibhaftige Freude und nun?
Was ist bloß geschehen?
Wo ist der Frohsinn, der Spaß am Leben, die Heiterkeit, die Lust zu leben?
Weg wie ein Hauch von Wind, der dich streifte und nun nur noch Erinnerungen lässt.
Und wenn du mich fragst ob ich mich denn freue auf Morgen, ich werde mit Ja antworten, mit einem munteren, kleinen Ja. Einem Ja das nicht da ist.
Oder doch da ist! Ich sehe es wohl! Weit in der Ferne liegt es, unter Schutt vergraben.


Freitag, 5. November 2010

Swing Life Away.

Da sitze ich und denke nach.
Über die Momente der letzten Jahre, der letzten Monate.


Was wird kommen?

Gar nichts?
Alles?


Und schon zieht mein Leben an mir vorbei. Ich merke nicht einmal was ich alles habe, merke nichts und gar nichts. Versäume all das Gute, in der Hoffnung das besseres kommt.
Aber alles verschwimmt und ich ertrinke in den Fluten.

Vielleicht werde ich irgendwann eine Antwort auf all das finden.
Vielleicht werde ich Verzweifeln.
Vielleicht werde ich aber auch aufgeben.
Vielleicht wird es mir auch irgendwann egal sein.
Vielleicht wache ich irgendwann einmal auf und fange an zu leben.


Am I loud and clear
or am i breaking up?
are we getting closer
or are we just getting more lost?
we live on front porches and swing life away.

Samstag, 18. September 2010

Schäume...

“Träume sind schäume. Und wer es noch nicht verstanden hat versteht es nimmer mehr!”

Immer wieder hörst du diesen Satz. Er schallt dir durch den Kopf. Du weißt er soll bloß gegen Albträume helfen, aber was wenn er auch auf Lebensträume zutrifft?
Was wenn deine Träume gar keine Chance haben sich zu erfüllen?

Du zweifelst eh schon daran. Und dann dieser Satz. Und du denkst nach, Stunde für Stunde. Was ist wenn?
Und du zerbrichst dir deinen Kopf.

Es ist das größte das du dir wünschst. Es ist fast das einzige was du willst. Und dann dieser Satz. Ja, er tut sogar weh.
Er schafft es das du dich eingesperrt fühlst. Und du hast diesen drang nach Freiheit. Du willst weg, einfach weg! Doch wohin? Du kannst nirgends hin. Du kannst bloß hoffen. Und weiter träumen, vielleicht wachst du irgendwann nicht mehr auf und kannst für immer weiter träumen…






Der Mensch ist ein Blinder,
der durch Träume sieht.

Sonntag, 12. September 2010

Einsam.

Die Einsamkeit. Ein schreckliches Gefühl.
Sie verschlingt dich. Stück für Stück.

Du sitzt alleine da. Nach einem großartigen Tag. Du warst so glücklich, so gut gelaunt. Du wärst am liebsten gar nicht erst gegangen.
Und jetzt danach ist alles wie weg geblasen. Du weißt das du glücklich warst, doch wo sind diese Gefühle jetzt hin? Kein Stückchen mehr da. Nur noch eine kleine Erinnerung, an die man sich in der Einsamkeit erinnert.
Aber eigentlich bist du nicht Einsam. Du müsstest Glücklich sein. Du hast tolle Freunde, du hast einen tollen Freund, du hast eine Familie, du hattest einen tollen Tag. Was ist bloß los? Das macht keinen Sinn!!
Dann suchst du nach den Fehler. Bei dir, bei anderen, einfach überall. Aber es gibt keinen!
Und dann kommst du dir so undankbar vor. Und deine Lebenslust ist einfach verschwunden. Weg! Geflüchtet!
Du wärst gerne Frei, Frei von allem.


Du wärst gerne hier zu zweit…





Wer die Freiheit liebt,
darf die Einsamkeit nicht scheuen.

Mittwoch, 11. August 2010

Zerfallen...

Du liebst mich. Ich liebe dich.
Und denn noch tun wir uns gegenseitig weh. Wieder und immer wieder.
Jedes mal zerfällt ein stück mehr von mir.
Jedes mal bricht ein neuer teil aus meinen Herzen.
Jedes deiner Worte die weh tun, zerstören Welten. Immer wenn diese Welten neu aufleben und neu geschaffen sind fallen sie wieder zusammen. Diese kleinen Weltchen können nicht ohne dich leben, doch du weißt es nicht.
Manchmal weiß ich nicht mehr was ich tun soll, um uns vor diesen Worten schützen zu können. Ich versuche und versuche und nichts, nein gar nichts, schützt uns vor diesen Worten.

Dann sind da noch die Gedanken die weh tun können die man sich denkt. Und deine Blicke, deine alles sagenden Blicke. Und deine Augen die Geschichten erzählen. Ich wünschte es wäre anders. Ich wünschte ich könnte uns davor bewahren, ich wünschte das all die tränen die wir weinten nie gefallen wären.

Und da noch sie...

Alles schmerzen die einen zerfallen lassen, in 1000 kleine stücke, die sich erst langsam wieder zusammen finden müssen. Um dann erneut zerstört zu werden.
Doch jedes mal wenn sie kommt und alles zerstört wächst alles wieder zusammen aber mit hass und mehr hass und Trauer… und Sehnsucht…



Glück

Das Glück ist ein Traum in der Nacht,
Und eine Illusion am Tag.
Es ist ein Gedanke voller Hoffnung,
Und ein Wunsch des Herzens,
Der nach Erfüllung verlangt.
Doch wie oft tritt das Gegenteil der Erfüllung ein.
Es ist ein Gesang, der an unser Ohr tönt,
Ohne das unser Herz ihn versteht.

Freitag, 18. Juni 2010

Dreamer

Wenn sich alles dreht, wenn du nur noch Trauer siehst, wenn du selber am Boden bist, wenn du nicht helfen kannst, wenn alles sein ende nimmt und du siehst wie in den Augen sich alles widerspiegelt und nichts hilft, dann ist alles was dir bleibt die Hoffnung auf besserung, die Hoffnung nicht allein zu sein. Und du fängst an dich aus deinem Leben zu träumen. Denn Träume sind die Hoffnungen die uns am Leben halten wenn wir zu schwach sind.

Ich sehe eine träne in ihren Augen und noch eine. ich sehe wie sie rot sind und weinen, wie sie sich versuchte zu verstecken, wie hilflos sie ist, wie sie jemanden braucht, doch ich darf es nicht sein, dass will sie nicht, sie will nicht das es sehe.
Doch ich will es sehen und mit ihr leiden, ich will ihr helfen, sie soll nicht allein sein, denn sie lässt mich auch nie allein, sie ist immer da wenn ich sie brauche.



Du sitzt da und alle um dich herum und dennoch fühlst du dich allein. Und plötzlich Tränen in den Augen. Alles bricht zusammen, alles bricht aus dir raus, alles was du verdrängt hast, was du versucht hast zu vergessen und zu ändern, doch da ist es wieder.
Du willst dich verstecken weg von allen anderen und allein sein, doch eigentlich willst du jemanden der dich aus der tiefe der Trauer zieht der dich rettet und dich tröstet. doch du weinst ganz allein und für dich. Du hörst außen die stimmen der anderen und wie sie lachen und singen wie sie fröhlich sind, es baut dich etwas auf doch nicht viel. Dann das klopfen an der Tür und du rennst raus verkriechst dich unter deiner Decke und auf einmal bist du nicht mehr allein, auf einmal sind sie da und trösten dich sie reißen dich aus den Fluten...


Engelstod

Eine Rote Träne fällt zu Boden,
versickert im schwarzen Staub.
Niemand sieht den kleinen Engel,
der heimlich eine weitere Träne weint.

Still von einer anderen Welt träumend,
wünscht er sich fort aus dieser Welt,
die ihm nur Verachtung bringt.

Er legt sich zum letzten Schlafe nieder,
die Augen schließend versucht er zu vergessen,
was mit ihm geschehen ist.
Leise sterbend sehnt er sich nach Leben,
der gefallene Engel ...



Montag, 31. Mai 2010

1000 Tränen

Es ist Nacht , es Regnet, man steht am Fenster.

Eine warme Luftbrise weht einen ins Gesicht. Man richt die Luft, so feucht, so frisch.
Man fühlt sich geborgen in der Dunkelheit doch auch gleichzeitig bedroht, bedroht von der Einsamkeit. Doch will man eigentlich immer jemanden um sich haben? Jede Sekunde?
Will man nicht eigentlich manchmal einfach nur allein sein?

Der Regen brasselt auf die Dächer ,
Deine Haare werden Nass und du merkst wie der kalte Regen langsam deine Klamotten durchdringt,
Du siehst wie unzählbare Tropfen zur Erde fallen, wie 1000 Tränen, 1000 selbst geweinte Tränen.

Dann langsam fängst du an zu weinen, denkst an ihn, denkst wie er dich verletzte, dich und sie. Wie er erneut immer wieder in eure Narben drückt wie er nicht aufhört dich zu verletzen, wie er dich quält, wie du ansehen musst wie er sie quält, wie ihr mit ihn leben müsst.

Plötzlich ist euer Gesicht überfüllt mit Tränen, heiße Tränen mit kalten Tropfen vermischt.
Auf dem Mund der leicht salzige Geschmack der Tränen und der süßliche Geschmack vom Regen.

Du weißt das sie immer für dich da war wenn du sie brauchtest, doch wenn sie dich braucht kannst du nicht zu ihr.
Du weißt das du ohne sie nicht so wärst wie du bist, doch du kannst ihr nicht helfen.
Du bist gerührt und traurig darüber zugleich.

Und du weißt das dieses SIE nicht nur für eine Person steht.

Und das einzige was mir bleibt zu sagen…

…DANKE




Mit dir

Mit dir kann ich lachen,
kann ich weinen.
Wenn Tränen kullern,
weißt du,was sie meinen.
Mit dir kann ich frei sein,
kann ich leben.
Ohne dich würde es
meine Welt nicht geben.
Du bist mein Engel,
bist wunderbar.
Mit dir ist das Leben
einfach sonnenklar.
Ich will nicht streiten,
will dich nie verlieren.
Ein Leben ohne dich
würd ich nie riskieren.

Samstag, 29. Mai 2010

Gefühlgeschwader

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ...?

Ein Blick, eine Berührung, ein Grinsen, ein Kuss.

Gedanken drehen sich um Dich,
Um Dich und Mich.

Du drangst in alle meine Gedanken ein, beanspruchst mein Herz. Und ich gebe es dir gerne. Ich gebe dir alles was du willst doch eigentlich besitzt du schon alles.
Denn allein diese Monate, mit Freude, Glück, Verzweiflung, Trauer. Verändern einen, verändern Mich, sie verändern UNS.

Was am Anfang so eine kleine Beziehung war die hier und da drohte zu brechen, ist jetzt eine Beziehung mit Ängsten und wahren, richtigen Gefühlen.


Jeden Abend die selbe Erinnerung an den Tag als du mich verzaubert hast. Den Tag an dem du es geschafft hast ein Mädchen zu verwandeln. Ihr eine rosarote Brille aufzusetzen.

Jeden Abend der selbe Wunsch, Dich nie zu verlieren, dich immer bei mir zuhaben, dich nie loslassen zu müssen.


Love is when you fall asleep in his arm,
and wake up in his dreams


…immer du
…immer ich
…immer wir


…Ich liebe Dich

Freitag, 28. Mai 2010

Das Flüstern der Stille

Ich sitze mitten in der Nacht da und lausche der Stille.
Sie flüstert mir Dinge zu, Dinge der Vergangenheit, der Zukunft, des Jetzt.
Es sind Erinnerungen, schöne, traurige, sinnlose.
Es sind Probleme, simple wie der Gedanke über Frisuren, über Klamotten, den morgigen Tag, doch auch Probleme die man vor sich her schiebt und nicht loslassen kann, Probleme die kommen werden und Probleme wo man dacht man hätte sich von Ihnen gelöst.

Wenn dann eine Stunde um ist fällt einen auf das man doch lieber weiterschlafen sollte.
Doch eine weitere Stunde später stellt man fest das es nicht geht, dass wenn doch der Fall eintritt und man wieder einschläft man eh nur üble Sachen Träumt.
Also bleibt man noch eine Weile wach.
Um sich dann in den Schlaf zu grinsen oder zu heulen.

Am nächsten Tag fragt man sich wieso man nicht einfach manche Gedanken los lassen kann, und frei von Ihnen, zusehen wie sie davonfliegen.

Doch währe es so einfach wäre das Lebe ja offensichtlich langweilig.
Also müssen wir uns weiter mit unseren Gedanken und Problemen Laben und Peinigen.


Schwerelos durch die Zeit,
vor und zurück.
Frei wie der Schmetterling im Wind, der Tag nach der Nacht,
Ein kleiner Stern im All.
Gedankenlos durch den Tag gehen.
Einmal zu Spüren was wahres Glück ist Pur und ohne schlechtes Ende.

Alles Gedanken und Wünsche die einen Verfolgen und sich doch nie Erfüllen.